Linwood Barclay:
Ohne ein Wort

Ohne ein Wort

Manche Dinge sagt man, und man wünscht sich hinterher das einfach zurücknehmen zu können. Ein von einem trotzigen Teenager gebrülltes “Ich wünschte ihr wärt tot” ist jedenfals in den seltensten Fällen ernst gemeint, und oft lässt es sich später doch noch gerade so gerade biegen.

Nicht im Falle von Cynthia:  nach ihrem ersten Vollrausch und einem drastischen Streit am Abend zuvor erwacht sie mit dröhnendem Schädel in einem leeren Haus. Und es bleibt auch so: die Eltern und der Bruder bleiben verschwunden. Ganze 25 Jahre lang bleiben sie gänzlich vom Erdboden verschluckt. Dieses Erlebnis hat Cynthia geprägt, noch Jahrzehnte später bemüht sie sich um eine Erklärung, was in dieser einen Nacht vor vielen Jahren mit ihrer Familie passiert ist.

Doch dann kommt nach einer Fernsehshow plötzlich Bewegung in das Leben von Cynthia, ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter. Endlich kommt ans Licht, was tatsächlich passiert ist.

Als Leser  schwankt man immer mal wieder zwischen der Angst, Cynthia wäre tatsächlich die schuldige am verschwinden ihrer Familie, und dem Gefühl, das da irgendetwas anderes dahinter stecken muss. Der Spannungsbogen bleibt konstant hoch, man mag nicht so recht das Buch aus der Hand legen bis endlich geklärt ist, was zum Geier damals geschehen ist.

Zum Autor:

Das Erstlingswerk  des Autors Linwood Barclay zeigt von seiner jahrelangen Erfahrung als Journalist, dem sicher noch mehr spannende Thriller folgen werden.


Buchinformationen:

Titel: Ohne ein Wort
Autor: Linwood Barclay
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Seiten 492
Preis: EUR 8,95

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