Bad Boy Uli:
Höllenritt

Höllenritt

Wenn ein echter, ehemaliger Hells Angel auspackt – dann liest sich das flüssig und in einem Rutsch durch. Denn das Leben am Rande der Gesellschaft in einer Biker-Subkultur ist gepräg von Sx, Gewalt, Drogen und: Geld. Genau das prangert Bad Boy Uli nämlich an: das sich in den deutschen Abteilungen, sogenannten Charters, alles nur ums Geld geht.

Dabei gibt es ja so viel mehr, was ursprünglich zum Hells Angels Kult gehörte: und diese ursprünglichen Ideen plaudert der gute Uli auch direkt aus, obwohl sie doch eigentlich als geheime Statuen bestehen.

Beim Lesen dieses exklusiven Enthüllungsberichts beschleicht einen immer wieder das Gefühl, das hier eigentlich mit der Szene und den ehemaligen Brüdern abgerechnet werden soll. Schön und gut, trotzdem erhält man einen erst einmal einen erstaunlichenEinblick in die Subkultur. Das der Fokus so deutlich auf Gelderwerb mittels Drogenverkauf, Prostitution und Waffenverkauf liegt, ist schließlich nicht jedem bekannt.

Anders  als bei Aussteigern aus anderen Sukulturen ist Bad Boy eigentlich kein Aussteiger: genau genommen wurde er aus der Szene gedrängt, wurde als Opfer einer Intrige aus seinem eigenen Charter geworfen. Eine bittere Erfahrung muss das gewesen sein, gerade in einem Umfeld, das soviel Wert auf Brüderlichkeit und Zusammenhalt legt.

Zum Autor:

Bad Boy Uli war Vizepräsident des Charters Kassel, bis er hinaus gedrängt wurde. Nach Morddrohungen gegen sich selbst und seine Schwester entschloss er sich, mit der Polizei zusammen zu arbeiten. In Anschluss daran erschien dann sein Buch – seine persönliche Abrechnung.


Buchinformationen:

Titel: Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus
Autor: Bad Boy Uli
Verlag: Econ Verlag
Einband: Broschiert
Seiten 256
Preis: EUR 18,00

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